Der eigene Blog als App in unter 30 Minuten

Welcher Blogger träumt nicht heimlich nachts davon: Der eigene Blog als App für das Smartphone. Heute zeig ich euch im Rahmen der Blogparade „Richtig bloggen“, wie dieser Traum schnell und einfach in Erfüllung geht.
Vergesst auch nicht Carinas Artikel zum Thema „Kontakt unter Bloggern“ zu lesen.

Vor einiger Zeit habe ich in einem Artikel geschrieben, wie wichtig native Apps für Smartphoneuser sind. Daher werde ich dir auch nicht anraten irgendwelche WebApps für alle verschiedene Betriebssysteme zu verwenden.
Da ich nun einmal nur Android-User bin, geht es in diesem Artikel darum, wie du für deinen Blog schnell und einfach eine Android App bereitstellt, und das ohne Programmiererfahrungen.

Was muss mein Blog mitbringen?

Rein technisch muss dein Blog einen RSS oder Atom Feed ausgeben können. Da dies in der heutigen Zeit alle Blogs können, steht unserem Vorhaben also nichts im Wege.
Nur den guten Inhalt musst du selber liefern :)

Fangen wir an: Der Anbieter

Es gibt etliche Anbieter, die es ermöglich aus einem RSS Feed eine native Android App zu bauen. Das Problem? Viele der Anbieter kosten Geld. Und für den Anfang muss das ja nicht sein.

Daher machte ich mich auf die Suche nach einer kostenlose Alternative und landete bei AppYet, die ich hier bereits empfohlen hatte.

Der Weg zur eigenen App ist nicht steil

Nachdem wir uns also bei AppYet registriert haben, klicken wir oben rechts auf „Create new App“.
In dem nun folgenden Formular können wir den Namen der App eintragen und den so genannten „Package Name“, bei diesen kannst du ruhig den vorgeschlagenen nehmen.
Als Template wählen wir „Blank Template“.

Create a new App

Als nächstes sehen wir die Übersicht der App. Hier kannst du zum Beispiel dein eigenes Logo hochladen, welches später auf dem Handy zu sehen ist.

general

Nun klicken wir in der Navigation auf „Modules“.
Alle Module der Kategorie „[favorites]“ müssen wir jetzt entfernen.
Dazu wählen wir bei jeden dieser Module „Details“ und drücken im unteren Bereich der Seite auf „Delete this module“.

Wenn dies erledigt ist, wählen wir unter „New Module“ den Button „Feed (Atom/ RSS“).
New Feed - 1

Hier tragen wir als „Name“ und „Group Name“ „Blog“ ein und belassen die restlichen Einstellungen auf Standard. Klick dann oben auf „Feed“.

Nun wird es spannend. Trage jetzt unter „RSS/ Atom Feed URL“ deine Feedadresse ein. Bei WordPress Blogs ist dies in der Regel „http://deineseite.de/feed/“.
Die restlichen Einstellungen kannst du so belassen, wie sie sind.

Feed2

Klicke nun auf „Save“.
Das war es eigentlich auch schon!
Gehe nun „Back to Modules“ und wähle in der Navigation „Build“.
Gib AppYet nun den Befehl „Submit to build“ und warte ab, bis dich deine App
per E-Mail erreicht.

fertige App

Wie geht es weiter?

Du bekommst die App direkt als apk-Datei. Eine apk-Datei ist unter Android das, was du von Windows als .exe-Datei kennst und von Linux als .bin-Datei.
Es ist kein Problem diese App nun an Freunde zu senden. Nur ist es natürlich umständlich.
Daher wäre es besser, wenn du 25$ investierst und dir einen Google Play Developer Account zulegst und die App in den Google Play Store lädst.

Das war nicht so schwer, wie gedacht, oder? Herzlichen Glückwunsch!
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[AndroidSnippets] Kamerabilder schießen und speichern

Hallo,

in meiner Reihe AndroidSnippets werde ich euch nützliche Klassen zur Verfügung stellen, die euch euren Arbeitsalltag erleichtern werden als Entwickler.

Heute: Schnell ein Foto mit der Kamera schießen

Gefunden auf flickr.com, von  Dan H
Gefunden auf flickr.com, von Dan H

In vielen Apps braucht man die Möglichkeit Fotos zu schießen. Heute zeige ich euch, wie ihr das recht schnell implementieren könnt.

[AndroidSnippets] Kamerabilder schießen und speichern weiterlesen

IMHO: Android App ohne Programmiererfahrung erstellen

Wer eine eigene Website betreibt oder eine Idee für ein kleines Tool hat möchte dies meist der Generation „Smartphone“ zugänglich machen.
Was eignet sich da besser als die eigene App für zum Beispiel Android oder iOS.

Heute möchte ich euch dazu meine Meinung sagen und worauf ihr beim auswählen der Anbieter achten solltet.

Foto: Link Autor einfügen https://www.flickr.com/photos/riebart/4466482623
Foto: gefunden auf flickr  –  von Micheal Himbeault

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