Die IFA kommt und ich bin da

Jedes Jahr pilgern viele Menschen zur internationalen Funkausstellung, kurz IFA, nach Berlin. Auch mich verschlägt es dieses Jahr dort hin. Wo ich darüber bereichte und was euch erwartet, möchte ich euch kurz vorstellen.

Endlich ist es für mich auch mal soweit, dieses Jahr habe ich die Chance die IFA zu besuchen. Mangelte es die letzten Jahre immer an der Zeit, so fahre ich dieses Mal extra einen Tag nach Berlin. Das entscheidende ist aber, ich bin nicht an den Besuchertagen dort, sondern am 02.09.2015 – an einem der Pressetage.

Wie ihr wisst, unterstützte ich den Blog RooBoo AppReviews mit technischen Mitteln, aber auch als Autor. Mittlerweile habe ich dort schon einige Artikel veröffentlicht, auch Crossblog-mäßig hier und dort.

Durch den RooBoo Blog habe ich dieses Jahr die Möglichkeit erhalten, die IFA als Pressebesucher zu erkunden und darauf freue ich mich schon sehr.

Aber was erwartet mich?

Du als Leser kannst meine, und auch die Berichterstattung der anderen RooBoo Kollegen, auf dem RooBoo Blog im Magazin lesen. Am Ende der IFA bekommst du von mir hier auf solardorf eine Zusammenfassung über meinen Besuch.

Von daher, schau dir mal RooBoo an und wenn dir unsere Arbeit dort gefällt, lass ein Like da und verrate uns, wie dir das neue RooBoo Magazin gefällt.

Bis bald!

 

Review: Beets Blu Pulsmesser

Freizeitsportler kennen das, da ist man unterwegs und möchte einfach mal schauen, wie der Körper auf den Sport reagiert. Ein Pulsmesser wäre hier optimal. Nun gibt es Pulsmessuhren und Pulsmessbänder. Eines der letzten Kategorie von der Firma Beets Blu möchte ich euch heute mal vorstellen.

Beets Blu hat mir das Gerät für diesen Test zur Verfügung gestellt. Dies verfälscht natürlich nicht mein objektives Testergebnis.

Was ist das?

Der Beets Blu Pulsmesser ist ein Band, welches sich der Sportler um die Brust legt. Mit den zwei Druckknöpfen wird das Mittelstück, in dem sich die ganze Technik versteckt, angebracht.
Das Band arbeitet mit dem SMART Standard und kann so von einer Fülle von Fitness und Tracking Apps angesprochen werden über Bluetooth 4.0. Kompatibel ist der Pulsmesser mit iOS und Android.

Testen wir es aus…

Um das Gerät zu aktivieren, muss man es nur um die eigene Brust legen.
Wenn die Sensoren Hautkontakt ermitteln, aktiviert sich der Pulsmesser von alleine und sendet Daten aus.
Sobald sich ein Handy mit dem Sensor verbunden hat, aktiviert sich auch der Herzfrequenzsensor, daher kann nach der verbinden die erste Messung wenige Sekunden dauern.

Wenn dann jedoch die Herzfrequenz übertragen wird, bricht die Verbindung nur selten ab. Nur bei einem Probelauf war es mir unmöglich eine Distanz von nur vier Metern zu überbrücken, woran das gelegen hat, vermag ich nicht zu sagen.

Die Messung des Beets Blu Pulsmessers war stets recht genau, als Vergleich habe ich parallel meine Moto 360 messen lassen und einmal habe ich einen Vergleichstest mit einem Blutdruckmessgerät gemacht. Auch hier waren die Werte identisch.

Fazit

Für den geringen Preis von knapp 40€ bekommt man mit dem ein günstiges Pulsmessband der Firma Beets Blu, welches von der Genauigkeit keine Wünsche übrig lässt.
Wenn man sich einmal in den, teilweise recht komplizierte, Vorgang des Verbindens reingefuchst hat, wird man viel Spaß mit dem Gerät haben.

Kaufen kannst du das Gerät u.a. auf Amazon. (affliate Link)

Der eigene Blog als App in unter 30 Minuten

Welcher Blogger träumt nicht heimlich nachts davon: Der eigene Blog als App für das Smartphone. Heute zeig ich euch im Rahmen der Blogparade „Richtig bloggen“, wie dieser Traum schnell und einfach in Erfüllung geht.
Vergesst auch nicht Carinas Artikel zum Thema „Kontakt unter Bloggern“ zu lesen.

Vor einiger Zeit habe ich in einem Artikel geschrieben, wie wichtig native Apps für Smartphoneuser sind. Daher werde ich dir auch nicht anraten irgendwelche WebApps für alle verschiedene Betriebssysteme zu verwenden.
Da ich nun einmal nur Android-User bin, geht es in diesem Artikel darum, wie du für deinen Blog schnell und einfach eine Android App bereitstellt, und das ohne Programmiererfahrungen.

Was muss mein Blog mitbringen?

Rein technisch muss dein Blog einen RSS oder Atom Feed ausgeben können. Da dies in der heutigen Zeit alle Blogs können, steht unserem Vorhaben also nichts im Wege.
Nur den guten Inhalt musst du selber liefern :)

Fangen wir an: Der Anbieter

Es gibt etliche Anbieter, die es ermöglich aus einem RSS Feed eine native Android App zu bauen. Das Problem? Viele der Anbieter kosten Geld. Und für den Anfang muss das ja nicht sein.

Daher machte ich mich auf die Suche nach einer kostenlose Alternative und landete bei AppYet, die ich hier bereits empfohlen hatte.

Der Weg zur eigenen App ist nicht steil

Nachdem wir uns also bei AppYet registriert haben, klicken wir oben rechts auf „Create new App“.
In dem nun folgenden Formular können wir den Namen der App eintragen und den so genannten „Package Name“, bei diesen kannst du ruhig den vorgeschlagenen nehmen.
Als Template wählen wir „Blank Template“.

Create a new App

Als nächstes sehen wir die Übersicht der App. Hier kannst du zum Beispiel dein eigenes Logo hochladen, welches später auf dem Handy zu sehen ist.

general

Nun klicken wir in der Navigation auf „Modules“.
Alle Module der Kategorie „[favorites]“ müssen wir jetzt entfernen.
Dazu wählen wir bei jeden dieser Module „Details“ und drücken im unteren Bereich der Seite auf „Delete this module“.

Wenn dies erledigt ist, wählen wir unter „New Module“ den Button „Feed (Atom/ RSS“).
New Feed - 1

Hier tragen wir als „Name“ und „Group Name“ „Blog“ ein und belassen die restlichen Einstellungen auf Standard. Klick dann oben auf „Feed“.

Nun wird es spannend. Trage jetzt unter „RSS/ Atom Feed URL“ deine Feedadresse ein. Bei WordPress Blogs ist dies in der Regel „http://deineseite.de/feed/“.
Die restlichen Einstellungen kannst du so belassen, wie sie sind.

Feed2

Klicke nun auf „Save“.
Das war es eigentlich auch schon!
Gehe nun „Back to Modules“ und wähle in der Navigation „Build“.
Gib AppYet nun den Befehl „Submit to build“ und warte ab, bis dich deine App
per E-Mail erreicht.

fertige App

Wie geht es weiter?

Du bekommst die App direkt als apk-Datei. Eine apk-Datei ist unter Android das, was du von Windows als .exe-Datei kennst und von Linux als .bin-Datei.
Es ist kein Problem diese App nun an Freunde zu senden. Nur ist es natürlich umständlich.
Daher wäre es besser, wenn du 25$ investierst und dir einen Google Play Developer Account zulegst und die App in den Google Play Store lädst.

Das war nicht so schwer, wie gedacht, oder? Herzlichen Glückwunsch!
Gefällt dir mein Blog? Dann folge mir auf Facebook.

 

Willst du immer über aktuelle Artikel und Aktionen informiert werden?
Dann trage dich in meinen Newsletter ein:

 Ich akzeptiere die Datenschutzbestimmungen